Paperless caching, die 2.
Mittwoch, 9. Februar 2011 0:52
Okay, im letzten Artikel ging es eher um die Apps und weniger ums paperless cachen.
Vielleicht zuerst einmal der Artikel-Link auf den Artikel beim CacheWiki: Papierloses Cachen
Ich bin generell kein Freund von unnötiger Papierverschwendung, weswegen ich soviel wie möglich paperless auf Tour gehe. Dabei gibts aber einige Dinge, die auf die eine oder auf die andere Seite drücken.
Vielleicht einmal kurz die Geräte, die ich bisher verwendet habe:
Garmin Oregon 400: Das Gerät find ich genial. Im Grunde der ideale Wanderbegleiter, inklusive Geocaching-Funktion. Leider durfte ich das Gerät nicht ausgiebig verwenden, hatte es nur kurz im Einsatz. Trotzdem: lange Akkulaufzeit, gutes Signal, nettes Handling (Geocaching.com -> send to GPS).
Nokia N95 + Xaiox iTrackU: Die Kombination war mäßig, was aber nicht weiter verwunderlich war. Ich habe Geocache Navigator verwendet, das hatte aber nur ein mäßiges Aktualisierungsintervall, weswegen wir oft im Kreis gelaufen sind. Später habe ich auf Papier + GPS-App gesetzt, das ging deutlich einfacher, das Loggen war so selbstverständlich schwieriger.
Sony Ericsson Xperia X1i + BT Maus: Die Apps waren umständlicher (mit Stylus in der Wildnis ist manchmal noch lästiger) und außerdem war nie so richtig klar, ob eine Datenverbindung aufgebaut wurde oder nicht. Während dem Einsatzdes X1i als Primärhandy ist das Interesse am Cachen auf ein Minimum gesunken, spontanes Cachen war nicht wirklich möglich.
HTC Desire: Mein jüngstes Gerät. Funktioniert sogar in der Stadt ziemlich gut. Minuspunkt ist allerdings der schwache Akku, in der Natur konnte ich das Ding auch noch nicht wirklich testen, das Tool (c:geo) wirkt aber vielversprechend, Datenverbindungen werden nur bei Bedarf aufgebaut und Caches können auf die SD-Karte gespeichert werden.
Vorgestern haben deloba und ich 2 Caches in Linz gehoben, dazu haben wir das Samsung Galaxy S verwendet. Der Entschluss kam ziemlich spontan (heben, bevor es dunkel wird), daher hab ich meine Zeit nicht mit Ausdrucken verschwendet. Schnell c:geo geladen, quasi während dem Schuhe-anziehen die Caches auf der SD-Karte gespeichert und los ging es. Und siehe da, das Papier ging mir keine Sekunde ab. Klares Pro für paperless caching!
Die Programme, die ich davor verwendet habe, haben alle irgendeinen Nachteil: Keine Hinweise, keine Fotos, eine Kommentare, usw. und deswegen habe ich früher so oder die Cachedetails ausgedruckt – schon allein deswegen, weil ich bis vor 3 Monaten keinen Datentarif hatte und das Oregon 400 leider nicht mir gehört. Mit c:geo war der Cache in Papierform nicht mehr nötig. So richtig paperless ist es aber definitiv noch nicht möglich. Hier die Punkte, warum nicht:
- Ich bin eher ein Freund vom Cachen in der freien Natur, wo das paperless cachen an seine Grenzen stößt: Das Oregon 400 hat eine lange Akkulaufzeit und benötigt keine Internetverbindung, aber sich mal schnell die Kommentare in der Beschreibung ansehen ist somit nicht mehr drinnen.
- Wenn man ein Handy/PDA dafür nimmt, ist die Situation noch kniffliger: Gerade bei den modernen Smartphones muss man sehr auf den Akku achten: Ich empfehle hier: Cache ausdrucken, Handy nur in der Nähe des Caches/Waypoints verwenden und entweder einen Zweitakku oder ein zweites Handy mitnehmen. Ich habe als Backup mein N95 dabei, welches mit der GPS-Maus immer noch ein recht gutes Paar abgibt.
- Die Waypoints für die Multis rechnen sich auf dem Papier einfach besser aus. Zumindest der Notizblock gehört aber sowieso zur Standardausrüstung.
- Schon einmal einen Mystery im Kopf gelöst? Ich nicht – so einen einfachen habe ich bisher noch nie gefunden.
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